This entry was posted on Friday, June 6th, 2008 at 12:07 am and is filed under Uncategorized. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. Responses are currently closed, but you can trackback from your own site.


BLIZZARD, Teil 2
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Hallo liebe Liebenden Lesenden,
heute habe ich mich soweit wieder erholt, nachdem zusätzlich noch eine üble Krankheitswelle auf der Wache zugeschlagen hat wurde es mal wieder etwas stressig, aber heute hab ich frei und genieße meinen Tag hier bei Strahlendem Wetter und war schon der versuchung nahe mich samt Laptop auf die Terasse zu setzen, wurde aber doch sehr kühl um die Nase!
Naja zurück zum Freitag welchen ich euch ja bereits versprochen habe, der begann eigentlich wie jeder Frühdienst. Gegen 5 Uhr machte der Wecke Terz in unangenehmer Weise so das ich Ihn ganz schnell auf Stumm schaltete um noch ein oder zwei minuten das warme kuschlige Bett zu genießen. Dummerweise waren, als ich nach diesen zwei minuten wieder auf die Uhr sah, schon eine viertel Stunde um. Schnell raus und unter die Dusche, Rasieren ausfallen lassen (im Frühdienstblock hab ich immer einen unerklärlichen 3-Tage-Bart vorzuweisen
) anziehen und raus.
In der Einfahrt war es leicht schmierig was allerdings bei diesem Bodenbelag normal ist und mir kam auch nicht in den Sinn das es heute besonders glatt sein könnte nachdem die Strassen einwandfrei gewesen sind. Naja fast, auf einem kleinen Teilstück wuchs plötzlich vor mir ein Schlagbaum in den weg und als ich mich mal genauer umsahr wurde mir klar das ich, anstatt geradeaus, ohne Lenkbewegung in der Einfahrt eines Campingplatzes stand!![]()
Also Fuß vom Gas und langsam zur Wache getuckert wo gerade als ich auf den Hof kam der RTW mit meinem Kollegen und einem vom Nachtdienst vom Hof fuhr.
Der Text wird grade ganz schön lange ![]()
Gemütlich umgezogen, mit dem Nachtdienstüberrest geratscht und nachdem der RTW zurück war Fahrzeugübernahme als ohne Vorwarnung die Hölle losbrach!
Einsatz eins ging nach $extremweitweg, mittenim nächsten Leitstellenbereich, große Augen und verwunderung, aber hilft ja nichts. Auf dem Kanal der anderen Leitstelle herrscht Krieg! Alles was Räder hat Rollt! Alles? Ja alles! Zu unserem Einsatz in $extremweitweg, übrigens ein VU mit 2 Patienten unklarem Verletzungsmuster, kommt nur noch ein ehrenamtlicher Responder von $nochvielweiterweg, das liegt so ungefähr am anderen Ende der Welt!
Zusammenfassend war es dann zweimal leicht, pervers glatt (ich hatte nur die auswahl zwischen, an den Baum rutschen, in die Unfallstelle rutschen oder ins Feld, ich entschied mich fürs letzteres) Die Patienten nahmen wir dann mit zu uns ins “kleine Haus um die Ecke” mit dem Gedanken evtl dort gleich zu Frühstücken![]()
Zurück an unserem Funk ebenfalls Krieg, es war unglaublich zu höhren was los war….
Ich bekomme es nur Stichpunktweise auf die Reihe:
- komplette Regelvorhaltung Notfallrettung (ca. 50 RTW) im dauereinsatz
- zusätzlich dazu alle Spitzenabdeckungen (RTW von BF und WF) knapp 20 an der Zahl
- alle ehrenamtlichen Responder deren man habhaft weren konnte ebenfalls unterwegs
- die komplette KTW Vorhaltung alle öffentlich eingebundenen fahren Notfalleinsätze
- städtisch alles an Feuerwehrfahrzeugen als Responder eingesetzt (Führungsdienst, Geätewägen Atemschutz, Wassernotfahrzeuge)
- Einsatz der GRTW´s in der normalen Notfallrettung
- Alles zusatzfahrzeuge der HiOrgs und Privaten deren man habhaft werden konnten auf der Strasse
- Rettungsdienst SEG einer anderen Organisation mit 6 RTW/KTW
- zeitweise hat das KiT mitgerettet
- Fahreuge der Pol transportierten verletzte selbst, und regelten zeitweise den Verkehr vor Krankenhäusern da die Zuhfahrten durch Rettungsmittel aller Farben zum teil absolut blockiert waren
Zeitweise wurden die Einsätze in der Innenstadt nach Taxifunkregeln vergeben: “Am XY-Platz Sturz!” “KTW xx/yy fährt!” Oder auch ander Einsätze die mehrfach disponiert werden mussten da jedesmal eine Eigenfeststellung dazwischen kam.
Dazu kamen dann noch einige Eigenunfälle und auch selbst gestürzte Kollegen welche den ganzen Ablauf noch erschwerten!
Nebenbei noch ein kleines Lob an die Ilst, denn gegen 14 Uhr war die Lage einigermaßen im Griff (600 Einsätze zusätzlich, ab ca. 6 Uhr) aber auch eine kleine Kritik, Patientendaten kann man auch später über Leine machen liebe Kollegen, das hätte den Funk massiv entlastet!
